Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Bücherei.at

Österreichischer Buchpreis 2018 für Daniel Wisser

Debütpreis für Marie Gamillscheg

Der Österreichische Buchpreis 2018 geht an Daniel Wisser für seinen Roman „Königin der Berge“. Der zum dritten Mal verliehene Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und ging in den Jahren davor an Friederike Mayröcker und Eva Menasse.
Der am 21. Mai 1971 in Klagenfurt geborene und in Wien lebende Schriftsteller und Musiker (Erstes Wiener Heimorgelorchester) Wisser hat mit seinem um das Thema Sterbehilfe kreisenden Roman nicht nur die Kritik überzeugt. Auch die Jury empfand das Buch „bei aller Tragik des Themas als eine überaus anregende und keineswegs düstere Lektüre“. Wisser zeigt in „Königin der Berge“, wie man über Tod und Leben schreiben kann, ohne den Humor zu verlieren.

Der Debütpreis ging an Marie Gamillscheg, geboren 1992 in Graz. Sie lebt in Berlin und arbeitet als freie Journalistin, widmet sich in „Alles, was glänzt“ einem kleinen, einst vom Bergbau geprägten Ort mit immer weniger Einwohnern. Das zentrale Ereignis ist der tödliche Autounfall eines jungen Mannes. Doch im Untergrund rumpelt es gefährlich. Der ausgehöhlte Berg ruft.

Die zehn Titel der Longlist zum Österreichischen Buchpreis 2018 und die drei Titel der Shortlist Debüt 2018 (in alphabetischer Reihenfolge):

Mareike Fallwickl: Dunkelgrün fast schwarz (Frankfurter Verlagsanstalt)
Milena Michiko Flašar: Herr Katō spielt Familie (Verlag Klaus Wagenbach)
Arno Geiger: Unter der Drachenwand (Carl Hanser Verlag)
Gerhard Jäger: All die Nacht über uns (Picus Verlag)
Hanno Millesi: Die vier Weltteile (Edition Atelier)
Margit Schreiner: Kein Platz mehr (Schöffling & Co.)
Robert Seethaler: Das Feld (Hanser Berlin)
Heinrich Steinfest: Die Büglerin (Piper Verlag)
Josef Winkler: Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe (Suhrkamp)
Daniel Wisser: Königin der Berge (Jung und Jung)

Die für den Debütpreis nominierten Titel:

Ljuba Arnautović: Im Verborgenen (Picus Verlag)
David Fuchs: Bevor wir verschwinden (Haymon Verlag)
Marie Gamillscheg: Alles was glänzt (Luchterhand Literaturverlag)

Alle nominierten Bücher finden Sie hier:

http://shop.buecherei.at/shop-buecherei-at/praemierte-buecher/oesterreichischer-buchpreis

 

Artikel weiterempfehlen

                

© ÖGB-Verlag | Mit freundlicher Unterstützung vom Bundeskanzleramt Österreich / Kultur